heyder hört // REMEMBER REMEMBER


herr heyder hat so guten geschmack, sich selbst nicht für selbigen zu rühmen. deswegen tun wir das und verweisen mit freude auf seine blog-werkstatt, aus der er uns seine handgefertigten kritiken hin und wieder zur verfügung stellt.

KÜNSTLER, DIE SICH SCHWER GOOGLEN LASSEN, Teil 1

remember remember ist ne harte nuss. graeme ronald (natürlich brite) hat unter diesem namen gerade sein zweites album veröffentlicht. soweit ich das verstehe und finden konnte, ist er eigentlich der typische loop-künstler, der vor sich hin aufnimmt und wiedergibt, bis das lied fertig ist. offenbar ist er aber live als siebenköpfige hydra band unterwegs, und es könnte sein, dass das neue album komplett von der kapelle eingespielt worden ist. weil er sinn für humor hat (!), hat er sowohl sein erstes album 2008 wie auch eine ep 2010 am fünften november veröffentlicht. denn eben jener fünfte november ist ein fakt, der ihn so schwer googlebar macht. wegen diesem guy fawkes nämlich.

abgesehen davon gibt es offenbar auch noch drölftausend coverbands, die „irgendwas mit remember“ heissen wollen.
naja, soviel zu den problemen.

jetzt mal besser schnell zur musik, eh ihr hier alle wegnickt. ich geh ziemlich fest auf den stil, so insgesamt, obwohl er sich schwer fassen lässt. es ist definitiv viel glockenspiel im spiel. und die meisten sachen sind auch irgendwie ziemlich melancholisch. und einige könnten direkt vom tiersens yann stammen. beispiel gefällig? okay, dann mal „scottish widows“ vom aktuellen album:

Remember Remember – Scottish Widows from Rock Action on Vimeo.

was mich allerdings wirklich gefangen hat, kommt vom älteren tonträger. da ist etwas drauf, das mich entfernt (und in gut!) an get well soon erinnert, was ja nicht das schlechteste ist. der bläsersatz hierauf ist grandios. find ich.

remember remember – mountain from christian sandberg on Vimeo.
ach ja, bitte ignoriert doch einfach dieses inoffizielle „video“.

obendrauf gibt es den gleichen song noch mal, allerdings live im norweger geloopt!

und wenn jetzt noch jemand tanzen will und kann: bitteschön. „the dancing“. auch vom 2008er album.



c 2007-2014 Analogsoul - Label, Basis, Meer