das lilabungalow ist schon seit langem unser lieblingsort wenn es um extraordinäre popmusik geht. “honeymoon” hiess die erste veröffentlichung mit der sich die erfurter um patrick foellmer bei uns eingemietet haben. fast drei jahre ist das jetzt her. drei jahre in denen viel los war im lilabungalow und in denen genug zeit war um die erste langspielplatte aufzunehmen, zu schmücken, einzurichten. und was lange währt, wird endlich gut.
im november lief eine groß angelegte deutschlandtour mitsamt fantastischen abschlusskonzert in leipzig über die bühne, ausgestattet mit fantastischer allstarliveband. zur tour gab es unter der hand die limitierte und edel ausgestattete version des lang ersehnten albums zu kaufen. und da noch ein paar exemplare übrig sind, können wir dieses meisterwerk jetzt in unserem konsum präsentieren.
das beste weihnachtsgeschenk für musiklover, innenarchitekten, geliebte menschen, vermieter, hausmeister, für dich.
das duo WOODEN PEAK kehrt aus der mitte des waldes mit seinem zweiten album „lumen“ zurück. jeder einzelne der neun neuen songs ist eine welt für sich, die den zuhörer einsaugt, mitnimmt und versprechen einlöst.
rätselhafte märchen werden mit vorsichtiger stimme erzählt. jonas Wolter singt mit gitarre und fußorgel von elefantenregen, eigenen zeitzonen und dem sinn für Humus. sebastian bode baut am schlagzeug achtsam kartenhäuser, lässt sie in sich zusammenfallen und sammelt alles wieder auf um noch schönere figuren aufzutürmen. subtile elektronik und feine melodien umspielen themen mit nordischer attitüde.
die arrangements von WOODEN PEAK nehmen sich zurück, um sich im nächsten moment zum orchester aufzublasen. holzgitarre, fußorgel, schlagzeug, elektronik und der gemeinsame gesang schmiegen sich in facettenreich bewegte bilder und scheuen sich nicht, geschichten auch mal bis zum ende zu erzählen – „von der hand ins ohr“, wie die band es selbst beschreibt.
die neun stücke auf „lumen“ beschwören genau das, was WOODEN PEAK im titelstück mit „turn right on your light bulb“ fordern, endlich damit anzufangen die eigene glühbirne anzuschalten und loszulaufen. gefunden haben WOODEN PEAK ihre leuchtkraft in der abgeschiedenheit eines verlassenen waldgasthofs in der mecklenburgischen seenplatte. in den wäldern von deven schufen sie sich eine neue basis und arbeiteten am aktuellen material mit neuen zielen. der sound von „lumen“ ist akustisch und nah, schlagzeug und gitarre wie im gespräch vertieft – ein tonales ensemble, das erwartungen nicht enttäuscht und immer wieder zu überraschen vermag.
mit diesem fundament bringen die beiden eine wunderbar stimmige liebe zum detail ans licht. WOODEN PEAK haben sich mit „lumen“ freigelaufen. songs wie „beware of dog“, „pills start work“ und „allan“ beweisen, dass es ihnen einmal mehr gelungen ist, die atmosphäre ihrer live-auftritte einzufangen, bei denen sich die beiden musiker in keinem moment aus den augen lassen.
der aufruf, einfach loszugehen und auf die eigene kraft zu vertrauen, war für das duo zunächst selbstauftrag. und so spürt man, dass die merkwürdigen geschichten geschichten von uns allen sind, die musikalisch wie märchenhaft in den kopf gehen. mit dem zweiten album nehmen sich WOODEN PEAK neue charakteristische freiheit. ihre musik wirkt weder mit angst vor einfachheit, noch vor anspruch.
sebastian bode und jonas wolter sind als musiker fast symbiotisch, schreiben und produzieren kompromisslos gemeinsam. fernab von genre-fragen klingt „lumen“ eben nach WOODEN PEAK. es ist ein souveränes stück musik geworden, das mit dynamischer klarheit überzeugt.
das release-konzert findet heute abend in rostock im peter-weiss-haus statt. unterstützt von JAARA bittet WOODEN PEAK zum gemeinsamen feiern!
jetzt ist er in kopenhagen angekommen und hat dort zwölf neue songs zusammengestellt, die auf dem äußerst sympathischen label “thanks for the postcard” (leipzig/welt) erschienen sind. das album “yaya river” (26.04.) ist die logische fortschreibung von “slower things”: eine perfekte mischung amerikanischer und britischer folk-traditionen gegossen in songs, die ganz für sich stehen und eine fast melancholische zeitlosigkeit besitzen.
“yaya river” hat keine hektik nötig, wie yousoundgreat treffend feststellt. was nicht zuletzt daran liegt, dass die songs allzeit simpel und leicht klingen, obwohl die open tunings von tims gitarre durchaus anspruchsvoll sind. aber hört selbst:
04.05.2011 – DE – Kiel – Prinz Willy
06.05.2011 – DE – Berlin – Cafe Heroes (Neukölln)
07.05.2011 – DE – Rostock – Das Haus
08.05.2011 – DE – Berlin – Joe´s Bar
10.05.2011 – DE – Erfurt – Peckhams
11.05.2011 – DE – Berlin – Ä
12.05.2011 – BE – Antwerp – Luster
13.05.2011 – DE – Bremen – Wienerhof
14.05.2011 – NL – Groningen – Vera (Downstage)
15.05.2011 – DE – Hamburg – Gängeviertel
17.05.2011 – DE – Tubingen – Vorstadttheater
18.05.2011 – DE – Stuttgart – Cafe Galao
19.05.2011 – DE – Witzenhausen – Club Witzenhausen
20.05.2011 – NL – Erica – Groeilamp #10
21.05.2011 – DE – Landau – Das Haus
22.05.2011 – CH – St. Gallen – Grabenhalle
25.05.2011 – CH – Bern – Cafe Kairo
26.05.2011 – FR – Lille – Peekaboo
27.05.2011 – DE – Hamburg – Mobile Blues Club
27.05.2011 – DE – Hamburg – Hamburger Küchensessions
28.05.2011 – DE – Leipzig – Wärmehalle Sud
29.05.2011 – DE – Berlin – Art Gerecht
30.05.2011 – DE – Magdeburg – Riff
wenn es etwas gibt, dass nach meinung vieler noch töter ist als die zeitung, dann wohl das radio. frontales einweg-medium ohne feedbackfunktion. dass es auch anders geht und radio web2.0 nutzen kann, um attraktiv und aktuell zu bleiben, beweist z.b. detektor.fm
seit nun über einem jahr wächst und gedeiht da ein webradio-pflänzchen, das mit kurzen teasingvideos, kluger social network-nutzung und einem programm mit genialer balance aus information und unterhaltung immer mehr hörer_innen zieht.
gestern waren WOODEN PEAK dort mit ihrem neuen album zu gast. seit ein paar stunden steht das ganze mit video, fotos und interview im netz und zum download. live gab’s den titelsong “lumen” und zumindest ich war überrascht, dass es beinahe keinen unterschied zwischen der albumversion und live gibt. gut geprobt jungens : )
sehr schön ist auch das interview mit informierten fragen und schönen antworten und dem zusatzsong “much better land”. nachzuhören direkt auf der site von detektor.fm oder gar zum direktdownload.
live und in farbe gibt es die beiden herren demnächst in ihrem theater:
(die platte gibt es bei..äh..öh..analogsoul!)
wie die meisten geistig gesunden menschen hege ich eine abneigung gegen kettenbriefe und ähnlichen unsinn. das wäre alles andere als erwähnenswert, wenn einem die digitalen wiedergänger dieser unsitte (die bestimmt die post erfunden hat!) nicht beständig auf plattformen wie facebook, oder sogar youtube (!) begegnen würden.
ob “Kopiere dies an deine Pinnwand”, “Kopiere diesen Kommentar” oder “Schicke das drei Freunden, die…” das weiterlsen lohnt in keinem fall. gestern habe ich allerdings ein unterhaltsames “tu dies und dies”-pinnwand-spiel bei facebook gesehen. ich würde es zwecks eines titels mal “random band” nennen. wer also heute noch nichts zu tun hat, halte sich an die folgenden anweisungen und erstelle seine eigene cd. also zufalls-cd halt. beziehungsweise lasst euch vom zufall… ach, ich fand’s jedenfalls eben noch lustig.
1 – Go to wikipedia and hit random. The first random wikipedia article you get is the name of your band.
2 – Go to quotationspage.com and hit random. The last four or five words of the very last quote of the page is the title of your first album.
3 – Go to flickr and click on “explore the last seven days”. Third picture no matter what ……………it is, will be your album cover.
4 – Use photoshop or similar (picnik.com is a free online photo editor) to put it all together.
5 – Post it with this text in the “caption” and TAG the friends you want to join in