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zahlen // AUSWERTUNG UMFRAGE

am freitag hatten wir dazu aufgerufen, euch an einer umfrage zum thema “werbung auf dem blog?” zu beteiligen. wir freuen uns sehr, dass 31 leser_innen dem nachgekommen sind! wir sind dankbar für euren input – auch in den comments und auf facebook!

AUSWERTUNG

wir haben die stimmen zur nasa geschickt, damit die sie durch ihren super-computer jagen und uns eine auswertung zaubern. zwar gibt es eine auswertung vom umfrage-tool, die ihr auch nochmal im aufruf findet, ich habe sie aber mal etwas schlanker zusammen gefasst. (die prozentwerte weichen deshalb von der polldaddy-auswertung ab, weil dort noch eine blinde testantwort von mir mit eingerechnet wird ["other"]):

“werbung ja, gesponsorter eintrag nein, flattr-button ja”, “gesponsorte posts gehen mal gar nicht” und “generell die letzte antwort” (insgesamt dann 6 stimmen) habe ich zusammengefasst als votum, dass nichts gegen werbung aber gegen gesponsorte inhalte hat.

es ergibt sich also eine knappe mehrheit, die nichts gegen werbung hat – vor allem auch unter dem hinweis auf installierte adblocker. zwei drittel von euch haben implizit oder explizit angegeben, dass gesponsorte posts ein no-go sind. sehr interessant war für uns das flattr-feedback: ein drittel von euch (neben der vorgegebenen antwortmöglichkeit auch selbstgewählte) hat explizit zu flattr stellung genommen und das micropayment-system positiv beschieden.

“werbung ja, aber nicht gegen geld” hat niemand angeklickt. heißt vermutlich, dass ihr nicht bescheuert seid.

drei stimmen halten 12 euro/monat für nicht relevant genug, um deswegen überhaupt werbung zu schalten. ihr könnt euch denken, das wir die frage nicht gestellt hätten, wenn es für uns nicht einen unterschied machen würde. selbst mit so einer geringen einnahme könnten wir die serverkosten von analogsoul (homepage, releases, promomaterial, blog & co.) finanzieren, ohne das von dem geld zu nehmen, dass wir durch verkäufe verdienen. ergo: mehr finanzmittel für unsere eigentliche aufgabe, gute musik bekannt zu machen. und da kommen wir mit 135 euro schon ziemlich weit : )

FAZIT

werbung – behalten wir uns vor: aber dann nach folgenden kriterien – firma & produkt müssen inhaltlich und weltanschaulich zu uns passen, keine pop-ups, kein autoplay, keine videos, erscheinungsbild des blogs darf nicht gestört werden.

gesponsorte inhalte – wird es nicht geben.

flattr – wir warten gerade auf die bestätigungsmail zum account-anmelden

in eigener sache // UMFRAGE

das internet, unglaubliche weiten. und irgendwo da: wir. und ihr! aus dieser glücklichen zweierbeziehung lässt sich ein gewinn ableiten. zum einen, dass ihr uns dinge zeigt, die wir nicht kennen und wir euch anders herum über musik von uns oder anderen informieren können.

andere sehen das natürlich genauso und wollen ebenso daraus nutzen ziehen, indem sie werbung auf blogs und websiten schalten. in letzter zeit erreichen uns häufiger solche anfragen und wir wollen gern eure meinung dazu hören: wie fändet ihr es, wenn auf diesem blog kleine anzeigen-banner geschaltet würden. oder wenn wir geld für bestimmte posts bekämen?

wir sind uns untereinander ziemlich  sicher, dass wir das blog nicht zum “geld verdienen” benutzen wollen. natürlich geht es sowieso nicht um summen, mit denen man die beine hochlegen kann. konkret um ca. 12 euro / monat. und hin und wieder ein “gesponsorter” blogpost.

kurzum: wir wollen wissen, was ihr davon haltet. schonungslos, offen, ehrlich. gern auch in den comments!


UPDATE: eure individuellen antworten (“other”) erscheinen in der umfrage-verwaltung als vorschläge und ich kann sie dann als antwortmöglichkeiten hinzufügen. ohne pro-account kann ich das leider nicht automatisieren, deswegen dauert es u.u. mal ein paar stunden, bis ich das jeweils nachgeholt habe. [die eine verbliebene "other" ist eine test-antwort von mir mit dem inhalt "test".]

mp3 // ADVENT BEI LIEINTHESOUND


ich habe dieses jahr einen adventskalender, auf dem ein foto-modell mit schwarzen spitzenhandschuhen und corsage über einem kunstledersessel lehnt. den habe ich mir natürlich nicht selbst gekauft, sondern geschenkt bekommen. von einer frau. von einer älteren frau. aber das ist eine vollkommen andere geschichte.

jedenfalls öffne ich diesen kalender nicht besonders regelmäßig, da er mir nicht besonders gefällt. wirklich jeden tag öffne ich nur den adventskalender von lie in the sound. christoph & seine co-bloggerin brigitte tragen jeden tag musik mit weihnachstbezug zusammen, die besser ist als jedes stück schokolade.

ob es nun indie rock christmas songs gibt (türchen #12) oder eine coverversion von last christmas, die es fast schafft, nicht ätzend zu sein (türchen #11) – die umtriebigen blogger fördern kleine preziosen zu tage, die den weg in mein innenohr sonst wohl nicht geschafft hätten.

absolute volltreffer sind zum beispiel die kostenlose weihnachts-ep von RUE ROYALE, in die ich seit einem gig vor sechs gästen im leipziger spinnwerk verliebt bin. die EP mit weihnachtlichen klängen gibt es kostenlos u.a. bei last.fm zum download.

auch JOSHUA JAMES, der ebenfalls eine weihnachts-ep aufgenommen hat, hat sich in meinen gehörgang gefressen. wem das sujet weihnachtssongs generell zu belastet sein mag, der kann auf seine komposition “winterstorm” von selbiger ep zurückgreifen. hammer teil.

ihr könnt direkt im widget, oder auf der künstlersite die kostenlose online-ep bestellen.

letzter tipp, bevor ich euch auffordern muss, doch bitte selbst darin rumzuklicken, ist das heutige türchen mit den walisern “golau glau”. ein künstlerkollektiv, dass walisisch-keltische traditionen aufgreift und ohne folkloristischen peinlichkeitsfaktor in grandioses umsetzt:

links // DIE LIEBEN KOLLEGEN

“wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ’ ich einen arbeitskreis”. so lautet zumindest die traurige wahrheit der meisten außerparlamentarischen sozial- und polit-projekte. zum glück hat man im internet immer noch einen weiteren plan-b in der tasche: verlink sachen, die dir gefallen!

deshalb heute hier, exklusiv auf dem analogsoul-blog, zwei hervorragende hör- und lesetipps von nebenan!

 

1) schnipselmontag bei gut wie gold

die djs, veranstalter, blogger und universal-aktiven von GUT WIE GOLD haben mit dem “schnipselmontag” eine angenehme klein-tradition zum wochenanfang wieder belebt: eine band, ein track, wenig worte. diesmal mit “dark dark dark” hörenswertes aus minneapolis – ich finde übrigens, dass der name dieser stadt wie kein zweiter nach sehnsucht im mittleren westen klingt:

“Freunde machen Musik, sind an langweiligem Ort, beschließen an spannenderen Ort zu fahren und cruisen deswegen von Minneapolis (Norden) nach New Orleans (Süden). Benzin teuer, Geldbeutel leer. Lösung für dieses Problem? Musik.” – schnipselmontag bei gutwiegold


2) das klienicum auf dem on3-festival

am donnerstag haben wir zum ersten mal in unseren leben bedauert, nicht in münchen zu wohnen. grund war das hervorragende line-up des on3-festivals in der bayerischen landeshauptsatdt. zum glück konnte immerhin der musikblogger vom klienicium die (für ihn deutlich kürzere) reise antreten und er berichtet in zwei artikeln (teil 1, teil 2) davon. konzertbericht at it’s best: unterhaltsam, kundig und vor allem neugierig.

“jason, der zwar etwas abseits stand, hatte dennoch eine stattliche rolle im getriebe dieser perfekt funktionierenden maschine. der u.a. bei robert pollard und bob mould angestellte ölte mit seinem bass die wunden stellen, die die beiden maniker zuweilen aufrissen.” – das klienicum über den bassisten von TELEKINESIS

EDIT: christoph konnte das on3-festival aufgrund akuter verschnupfung zwar leider auch nur per stream verfolgen, hat dafür aber einiges über LITTLE SCREAM zusammen getragen, die noch von sich hören machen wird!

presseschau // der LMC auf spreeblick

selbstauslöser auf spreeblickvergangene woche haben wir euch colya und den elektronischen mittwochs-midi-jam in berlin vorgestellt. heute hat das berliner blog spreeblick.com colya und das vergangene woche erwähnte luftmischpult a.k.a. LMC in der wöchentlichen serie “selbstauslöser” vorgestellt.

das konzept hinter dem “selbstauslöser” ist so einfach wie schlagend: statt einem interviewer stellen sich menschen mit interessanten themen/ideen/projekten einfach in eigenregie vor und ermöglichen so einen authentischen blick in ihren kopf. wir freuen uns für colya und die jungs von LAN, dass ihr infrarot-abstands-mess-regelungs-musik-dings so öffentlichkeit bekommt.

wer kundiger darüber sprechen möchte, als ich es eben tat, der möge das video anschauen:



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